Postwachstumsökonomie

Als „Postwachstumsökonomie“ wird eine Wirtschaft bezeichnet, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts über stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfügt. Die Postwachstumsökonomie grenzt sich von landläufigen, auf Konformität zielende Nachhaltigkeitsvisionen wie „qualitatives“, „nachhaltiges“, „grünes“, „dematerialisiertes“ oder „decarbonisiertes“ Wachstum ab. Den vielen Versuchen, weiteres Wachstum der in Geld gemessenen Wertschöpfung dadurch zu rechtfertigen, dass deren ökologische „Entkopplung“ kraft technischer Innovationen möglich sei, wird somit eine Absage erteilt.

Zu den Grundzügen einer Postwachstumsökonomie von Niko Paech

Von 2008 bis Juli 2018 fand eine Vortragsreihe zur Postwachstumsökonomie in Oldenburg statt. Termine und Materialien finden Sie im Archiv, Mitschnitte einiger Vorträge unter Multimedia.

Niko PaechKontakt & Rückfragen:
apl. Prof. Dr. Niko Paech
Universität Siegen
Plurale Ökonomik
niko.paech@uni-siegen.de